Projektübersicht

Die Friedenskirche, 1908 im Vorderen Westen erbaut, ist die einzige lutherische Kirche im reformierten Kassel. 1918/19 erhielt sie im Längsschiff Buntglasfenster, die Szenen aus dem Leben Martin Luthers darstellten. Im Zweiten Weltkrieg wurden diese zerstört. Nun sind Entwurfsskizzen aus dem Archiv der Werkstatt Linnemann in Frankfurt aufgetaucht. Sie erlauben eine konkrete Anschauung der verlorenen Lutherfenster. Zum Reformationsjubiläum 2017 sollen die ursprünglichen Motive präsentiert werden.

Kategorie: Kirche
Stichworte: Kirche, Luther, Reformation, Kunstgeschichte, Kunstausstellung
Finanzierungs­zeitraum: 27.10.2016 11:14 Uhr - 12.01.2017 23:59 Uhr
Realisierungs­zeitraum: bis Anfang 2017

Worum geht es in diesem Projekt?

Luther lebt, Luther leuchtet. Der Reformator hat im Gedächtnis der Deutschen und in der Ikonographie des Protestantismus seinen festen Platz. In diesen Monaten ist die Reformation in aller Munde. Wir möchten Luthers Leben und Wirken in der eigenen Gemeinde erlebbar machen. Da passt es, dass unverhofft neun künstlerisch hochwertige Entwurfszeichnungen zu Glasbildern aus Luthers Leben aufgetaucht sind, die bis zur Zerstörung im Zweiten Weltkrieg das Längsschiff der Friedenskirche geschmückt haben.

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

Ziel ist es, die verlorenen Lutherfenster der Friedenskirche in einer Ausstellung der farbigen Entwurfsskizzen an Ort und Stelle erlebbar werden zu lassen. Nach der Zerstörung der Glasfenster, der Vermauerung der alten Fensternischen und dem Einzug eines Tonnengewölbes in den 1960er Jahren ist die frühere Raumsituation kaum noch erkennbar. Zielgruppe sind kirchlich und kunsthistorisch Interessierte und alle Menschen, die sich für die reformatorische Botschaft begeistern können.

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

Wer das Vorhaben der Gemeinde der Kasseler Friedenskirche unterstützt, leistet einen konkreten Beitrag zum Gedenken des Reformators, seines Lebens und seines bis in unsere Gegenwart reichenden Wirkens. In einer so sehr von Kriegsnarben bedeckten Stadt wie Kassel ist die geplante Ausstellung zugleich ein Beitrag zur historischen Selbstverständigung und wirkt auf kirchen- wie kunsthistorisch Interessierte attraktiv.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Mit den Spenden wird die Ausstellung der im Zweiten Weltkrieg unwiederbringlich zerstörten Lutherfenster der Friedenskirche finanziert. Die farbigen Entwurfszeichnungen der Glasmalwerkstatt Linnemann werden dem Publikum in der Friedenskirche ansprechend präsentiert. Geplant ist aus Anlass des Reformationsjubiläums 2017 zudem ein umfassendes Rahmenprogramm mit Vorträgen und Führungen.

Wer steht hinter dem Projekt?

Der Kirchenvorstand der Gemeinde der Friedenskirche trägt das Projekt. Unterstützt wird es von Mitgliedern der Gemeinde und von Kasseler Bürgern, die (kunst-)historisch und kirchengeschichtlich interessiert und von der bleibenden Aktualität der Botschaft Luthers überzeugt sind. Helfen Sie mit, die historischen Lutherfenster der Friedenskirche im Jahr des 500. Jubiläums der Reformation in einer Ausstellung wieder sichtbar und erlebbar werden zu lassen!