Projektübersicht

POWER CHILD ist ein Präventionsprogramm der Stuttgarter Beratungsstelle KOBRA. Es wird vorwiegend in vierten Klassen an Stuttgarter Grundschulen durchgeführt. Es zielt auf den Schutz vor sexuellen Übergriffen und Gewalthandlungen und vermittelt Handlungsalternativen, damit die Kinder sich in bedrohlichen Situationen Hilfe holen können.

Kategorie: Erziehung & Bildung

Stichworte: Schule, Schutz, Prävention, missbrauch, Kinder

Finanzierungszeitraum 09.10.2017 11:57 Uhr - 18.12.2017 17:00 Uhr

Realisierungszeitraum des Projektes: 2. Schulhalbjahr 2017/2018

Worum geht es in diesem Projekt?

POWER CHILD wird vorwiegend in vierten Klassen an Stuttgarter Grundschulen durchgeführt. Es zielt auf den Schutz vor sexuellen Übergriffen und Gewalthandlungen und vermittelt Handlungsalternativen, damit die Kinder sich in bedrohlichen Situationen Hilfe holen können.

Die beiden Handpuppen Peggy und Hans sind zwei wichtige Akteure des Programms. Mit Hilfe dieser Puppen werden die Kinder ihrer Entwicklung entsprechend behutsam und unter Vermeidung von Angst erzeugender Methoden an das Thema sexuelle Übergriffe und sexuelle Gewalt herangeführt.

POWER CHILD wurde 1993 in Anlehnung an das aus den USA stammende CAPP (Child Abuse Protection Program) auf der Basis anerkannter Qualitätsstandards für Schüler aller Alterstufen konzipiert.

Die Erfahrungen aus der Praxis werden kontinuierlich analysiert und bilden die Voraussetzung für eine stetige Weiterentwicklung des Programms.

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

POWER CHILD zielt auf den Schutz vor sexuellen Übergriffen und Gewalthandlungen und vermittelt Handlungsalternativen, damit Kinder sich in bedrohlichen Situationen Hilfe holen können. Das Programm richtet sich an SchülerInnen der 4. Klassenstufe an Stuttgarter Grundschulen sowie deren Eltern und LehrerInnen.

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

Um Kinder stark zu machen gegen sexuelle Gewalt!

Die aktuelle Berichterstattung in den Medien zeigt die hohe Betroffenheit von Kindern und Jugendlichen. Sie brauchen Orientierung zu sexuellen Inhalten und müssen wissen, wo sie Unterstützung finden. Die Beratungsstelle KOBRA gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen verfügt über fast 25 Jahre Erfahrung in der Präventionsarbeit. Die kontinuierliche Weiterentwicklung und Reflexion der Methoden und Inhalte sichert die Qualität des POWER CHILD - Programms. Zudem finden aktuelle Qualitätsstandards und die unterschiedlichen Lebenswelten der Kinder in der geschlechtsspezifischen Auseinandersetzung Berücksichtigung. Die Anbindung des Programms an die Fachberatungsstelle erleichtert zudem etwaig notwendig werdende Interventionen und stellt eine wichtige Ressource dar.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Der Aufwand pro Programmdurchlauf für eine Schulklasse beläuft sich 1.500 Euro. Somit wird durch das erfolgreiche Crowdfunding auf diesem Portal mindestens ein kompletter Programmdurchlauf finanziert.
Ein Durchlauf besteht aus mehreren Modulen, in denen zwei Präventionsmitarbeiter von KOBRA (w/m) tätig werden:
Im Vorfeld: Elternabend, Vorgespräch mit der Lehrerin oder dem Lehrer
Das eigentliche Programm:
1. Tag: Kennenlernen
Sexualität und Sprache (3h)
2. Tag: Pubertät und Aufklärung
Sympathie und Gefühle zeigen,
Grenzen setzen (3h)
3. Tag: Bedrohung und Erpressung
Gute und schlechte Geheimnisse (3h)
4. Tag: Sexueller Übergriff
Handlungsalternativen für Kinder (4h)
5. Tag: Besuch in der Beratungsstelle (2h)
6. Tag: Polizeibesuch in der Schule

Gefolgt von einem Nachgespräch mit der Lehrerin oder dem Lehrer.

Wer steht hinter dem Projekt?

Beratungsstelle KOBRA, Gabriele Lieberknecht, Geschäftsführerin und Leiterin der Beratungsstelle, Kontakt: beratungsstelle@kobra-ev.de oder telefonisch unter 0711 / 162 970