Projektübersicht

Das Oratorium Weg-Farben befasst sich mit dem Verhältnis von Juden, Christen und Moslems. Im Zentrum steht Lessings "Ring-Parabel", darum gruppiert sind Texte aus Bibel und Koran sowie Poesie vom Mittelalter bis zur Moderne aus den drei Religionen. Nach den Aufführungen in Kairo, Darmstadt und Stuttgart (Deutscher Evang. Kirchentag 2015), bei denen Angehörige aller drei Religionen mitgewirkt haben, sind für 2017 Konzerte in Israel geplant: 8.3. Haifa, 9.3. Jerusalem.

Kategorie: Kirche

Stichworte: Konzertreise, Israel, Oratorium, jüdische-christlich-muslimisch, Interreligiöses Musikprojekt

Finanzierungszeitraum 12.12.2016 13:36 Uhr - 28.02.2017 23:59 Uhr

Realisierungszeitraum des Projektes: März 2017

Worum geht es in diesem Projekt?

Die in "Weg-Farben" vertonten Texte stellen die Gemeinsamkeiten von Judentum, Christentum und Islam heraus. Es geht hier also nicht um ein Herausarbeiten der zahlreichen Unterschiede oder einer Differenzierung zwischen verschiedenen Glaubensrichtungen innerhalb der Religionen, sondern es werden gemeinsame theologische, philosophische und ethische Werte betont.

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

Zielgruppe sind zum einen die Mitwirkenden selbst, für die es erfahrungsgemäß ein tiefes Erlebnis ist, ein solches Projekt zusammen mit Angehörigen anderer Religionen durchzuführen. Zum anderen sind es die Konzertbesucher, die mit der Interpretation der Texte konfrontiert werden und sich damit beim Lesen und Hören auseinandersetzen.

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

Der Dialog zwischen Juden, Christen und Moslems ist gerade heute von immenser Bedeutung. Die Aufführung des interreligiösen Oratoriums Weg-Farben erscheint uns gerade in Israel wichtig als Beitrag zur Verständigung zwischen unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen. Die Reisekosten und die Künstlerhonorare sind erheblich. Einnahmen durch Ticketverkäufe können nur beim Vorkonzert am 5.3. in Darmstadt kalkuliert werden. Der größte Teil der Kosten von ca. 40.000 Euro muss durch Spenden und Zuschüsse aufgebracht werden. Davon ist ein beachtlicher Teil bereits abgesichert. Aber noch nicht alles. Mit der Unterstützung kann ein Beitrag zur Verständigung zwischen Juden, Christen und Moslems bzw. zwischen Juden und Arabern geleistet werden.
Ein wichtiger Kooperationspartner ist das interkulturelle Jugendorchester El Carmel in Haifa.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Das Geld wird benötigt zur Bezuschussung der Reisekosten für die Mitglieder des Projektchores und für die Künstlerhonorare. Es wirken 4 Gesangsolisten und mehrere Instrumentalisten mit.

Wer steht hinter dem Projekt?

Initiator ist Wolfgang Kleber, der das Oratorium Weg-Farben geschrieben hat und die Aufführungen dirigieren wird. Als Institution steht die evang. Paulusgemeinde Darmstadt dahinter, ebenfalls das evangelische Dekanat Darmstadt-Stadt sowie die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau, die das Projekt mit einem großzügigen Zuschuss unterstützt.